Chronische Schmerzen
Die Behandlung „rheumatischer“ Schmerzen setzt eine umfassende und zeitaufwändige Diagnostik voraus und erfordert eine gute Abstimmung zwischen dem Orthopäden, dem Neurologen sowie bei Bedarf der Psychotherapeuten*innen.
Hilfreich ist es meist, wenn ein Arzt als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung steht, alle Befunde anderer Therapeuten sammelt und die Behandlung „wie ein General“ steuert.
Notwendig ist die Klärung folgender Faktoren:
- Wie stark ist das Hartteilgewebe (Knochen und Gelenke) in das Krankheitsgeschehen mit einbezogen?
- Wie stark ist das Weichteilgewebe (Muskeln und Sehnen) in das Krankheitsgeschehen mit einbezogen?
- Wie stark ist das Nervengewebe in das Krankheitsgeschehen mit einbezogen?
- Wie stark ist das „Fühlen“ und die „Gefühle“ in das Krankheitsgeschehen mit einbezogen?
- Wie stark ist die „Vergangenheit“ in das Krankheitsgeschehen mit einbezogen?
- Helfen Medikamente? Und wenn „ja“, welche? Vertragen Sie überhaupt Medikamente? „Muss ich das jetzt immer nehmen?“
- Wie kann eine Behandlung ohne Medikamente durchgeführt werden?
- „Wohin soll das Alles noch führen?“
